Spiralen-Einlage- und Lagekontrolle

Information über die verschiedenen Spiralentypen erhalten Sie im Kapitel Kassenärztliche Frauenheilkunde Empfängnisregelung.

Vor Einlegen der Spirale muß ein Krebsvorsorge-Abstrich sowie ein Scheidenabstrich gemacht werden, um Zellveränderungen am Gebärmutterhals und Infektionen auszuschließen. Die Spirale lässt sich am besten während der Regelblutung legen, da zu diesem Zeitpunkt der Muttermund am weitesten geöffnet ist.

Nach vorheriger Ultraschalluntersuchung wird die Scheide desinfiziert und mit einer Sonde die Länge der Gebärmutterhöhle ausgemessen. Anschließend wird die Spirale in die Gebärmutter eingeschoben und der Faden gekürzt.

14 Tage nach erstmaliger Spiraleneinlage wird eine Ultraschallkontrolle durchgeführt und die Fadenlänge ggf. korrigiert.

Weitere Ultraschallkontrollen sollten halbjährlich(Kupfer-Spirale) bis jährlich(Hormonspirale) durchgeführt werden, um die Sicherheit der Verhütung zu garantieren.

Diese Leistungen sind nicht Gegenstand der Kassenmedizin!

Bitte beachten Sie:
Die hier aufgeführten Informationen dienen dazu, Ihnen diagnostische oder therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen. Die genannten Effekte hängen von vielen Faktoren ab und können von Patient zu Patient variieren. Ein Erfolg der Behandlung kann nicht versprochen werden. Dies ist bei allen medizinischen Behandlungen so, unabhängig, ob diese eine klassische schulmedizinische oder eine naturheilkundliche Behandlung ist.